Aneignung und Reflexion, II.: Studien zur Philosophie und Theologie Søren Kierkegaards (Kierkegaard Studies Monograph Series, Volume 28)

This quantity offers a set of released and unpublished writings at the philosophy and theology of Søren Kierkegaard. The huge diversity of texts and issues integrated within the quantity extends from systematic introductory articles approximately basic theoretical and epistemological inquiries to really good examinations of terminological, ontological, and theological matters. The contributions are directed partly towards resolving the hermeneutical difficulties raised by means of Kierkegaard’s writings. additionally, they absorb and extend upon the basic probabilities provided through Kierkegaard’s writings for elucidating matters within the philosophy of faith and theology.

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Von seinem Nachlass sind ca. 30000 handgeschriebene Seiten erhalten, die aus Manuskripten zu den veröffentlichten wie den zu seinen Lebzeiten unveröffentlichten Werken sowie aus forty six Journalen, ferner 15 Notizbüchern, einer großen Anzahl loser Blätter mit Einzelbemerkungen, schließlich einer Reihe von Briefen und persönlichen Dokumenten bestehen. Trotz des enormen Umfangs und seiner literarischen Vielschichtigkeit wird das gesamte Werk im Grunde nur durch ein einziges, unermüdlich variiertes Thema bestimmt: die Frage nämlich, „wie es möglich sei, als Mensch das gegebene Leben in three four Ich komme auf diesen Punkt gegen Ende meines Textes noch zurück. Die nachfolgenden Abschnitte II. und III. sind weitgehend identisch mit einer entsprechenden Passage aus textual content Nr. 1. II. Die Grundfrage: Gibt es eine unbedingte Gültigkeit des Faktischen? 149 Gültigkeit zu leben“5 – sleek ausgedrückt: ob und wenn ja wie es möglich sei, sich selbst zu verwirklichen. Im Unterschied hierzu heißt es in einer kleinen Schrift von 1851, in der Kierkegaard Rechenschaft über sein Selbstverständnis als Schriftsteller ablegt: „Dies ist … die Kategorie meines gesamten schriftstellerischen Werks: aufmerksam zu machen auf das Religiöse, das Christliche“6. Um die Richtigkeit der zuerst angeführten Behauptung wäre es schlecht bestellt, wenn sie Kierkegaards Selbstverständnis widerspräche oder dieser zumindest beziehungslos gegenüberstünde. Tatsächlich ist dies aber nicht der Fall. Kierkegaard will vielmehr einzig und allein deshalb auf das Christliche (in einer noch näher zu kennzeichnenden Weise) ,aufmerksam machen‘, weil es seiner Auffassung nach die Möglichkeit, das gegebene Leben in Gültigkeit zu leben, hinreichend, ja sogar notwendig bedingt. 7 Demnach löst der Einzelne die damit bezeichnete Aufgabe immer und nur dann, wenn er Christ wird – und umgekehrt. Die beiden genannten Aspekte (authentisches Existieren qua Selbstverwirklichung / Christwerden) stehen einander additionally nicht etwa beziehungslos oder gar unversöhnlich gegenüber; sie können vielmehr ineinander überführt werden. Die Frage ,wie kann ich das gegebene Leben in Gültigkeit leben? ‘ ist recht verstanden nichts anderes als die Frage ,wie kann ich Christ werden? ‘8 Dass Kierkegaard zudem auf die Idealität dessen, used to be es heißt, ein Christ zu sein, eigens aufmerksam machen zu müssen glaubt, indiziert five 6 7 eight Sløk 1954, a hundred and forty four (Hervorh. : H. S). Das Zitat stammt aus Über meine Wirksamkeit als Schriftsteller (im Orig. Kopenhagen 1851). SKS thirteen, 12 / GW1 WS, four. Die stärkere Lesart favorisiert, wohl zu Recht, J. Sløk: Danach hat Kierkegaards Anthropologie ihr Zentrum „in der those, daß Mensch zu sein eine Aufgabe“ und „die einzige Mçglichkeit diese Aufgabe zu lösen mit dem Christentum gegeben ist“ (Sløk 1954, 89; Hervorh. : H. S. ). Aus Kierkegaards Sicht verbirgt sich hinter der unauffälligen Formulierung ,recht verstanden‘ freilich jener Abgrund existenzdialektischer Konflikte und Komplikationen, deren examine und Therapie ein Großteil seines Oeuvres gewidmet ist.

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